Duran will nicht arbeiten gehen

Das ist eine Geschichte in Leichter Sprache. 
Die Geschichte geht so: 

Duran ist ein junger Mann. 
Er ist 25 Jahre alt. 
Er wohnt noch zu Hause.
Bei den Eltern. 

Die Eltern gehen, beide arbeiten.
Sie verdienen viel Geld.
Sie geben Duran immer Geld. 
Duran kann sich alles kaufen:
Was er braucht.
Duran bekommt alle Sachen geschenkt. 
Aber das ist ein Problem.
Denn Duran ist mit der Schule fertig.
Und er macht, was er will.

Das heißt:
Duran will nicht arbeiten gehen.
Dazu hat er keine Lust. 

Duran ist schlau.
Er kann arbeiten gehen.
Aber er weiß:
Er braucht nicht arbeiten gehen.
Denn er bekommt auch so alles.

Aber Duran soll arbeiten gehen

Er ist jetzt erwachsen.
Er soll Geld verdienen. 
Die Eltern von Duran wollen das jetzt. 
Die Eltern sterben in vielen Jahren. 
Dann sind sie alt.
Dann muss Duran alleine leben können. 
Sonst bekommt er Probleme. 
Und das wollen die Eltern nicht

Die Eltern haben Duran sehr lieb. 
Die Eltern wollen: 
Duran soll es gut gehen.
Er soll alleine leben können. 
Aber das ist schwer.
Wenn Duran das nicht will. 

Aber die Eltern haben einen Plan. 
Duran bekommt kein Geld mehr. 
Dann muss er arbeiten gehen. 
Die Eltern finden: 
Das ist ein guter Plan. 

Und so klappt der Plan

Die Eltern sind arbeiten gegangen.
Duran ist zu Hause. 
Er sitzt im Wohn·zimmer.
Er guckt Fernsehen.
Aber es kommt kein guter Film.

Duran ist es langweilig.
Er denkt: 
Die Eltern sind arbeiten gegangen.
Aber sie kommen bald nach Hause.
Dann geben sie mir Geld.
Dann fahre ich mit meinem Auto. 
In die Stadt.
Dann kaufe ich eine neue DVD.
Die kann ich angucken. 
Dann ist es mir nicht mehr langweilig.

Und Duran denkt: 
Ich muss aber auch noch tanken.
Mein Auto braucht Benzin. 
Sonst kann ich mit dem Auto nicht fahren.
Das Benzin ist teuer.
Es kostet viel Geld.
Aber das ist nicht schlimm.
Meine Eltern bezahlen auch das Benzin.

Die Eltern sind wieder zu Hause

Sie kommen ins Wohn·zimmer.
Duran sagt zu den Eltern:
Ich brauche Geld.
Ich will eine DVD kaufen.
Und ich muss tanken.

Die Eltern sagen: 
Duran, wir geben dir kein Geld mehr. 
Du bist jetzt erwachsen.
Du kannst arbeiten gehen.
Und Geld verdienen. 
Dann kannst du alles kaufen: 
Was du brauchst. 

Duran sagt nichts

Aber er denkt:
Das verstehe ich nicht.
Das ist noch nie passiert. 
Ich habe immer Geld bekommen. 
Die Eltern haben immer alles bezahlt.
Aber jetzt sagen sie:
Ich bekomme kein Geld mehr.

Und Duran denkt:
Heute kann ich nicht mehr tanken.
Und keine neue DVD kaufen.
Denn meine Eltern geben mir kein Geld.
Aber bestimmt kann ich morgen tanken.
Und eine neue DVD kaufen. 
Denn ich weiß:
Meine Eltern geben mir doch wieder Geld.
Also warte ich bis morgen.

Und Duran geht in sein Zimmer.
Er macht seinen Computer an. 
Dann ist es ihm nicht mehr langweilig. 

Duran will nicht arbeiten gehen. 
Die Eltern haben ihm immer Geld gegeben.
Sehr lange Zeit.
Duran hat sich daran gewöhnt.
Deshalb denkt er:
Er bekommt doch wieder Geld.
Und er braucht nicht arbeiten gehen.

Aber dann ist es morgen

Und Duran merkt:
Die Eltern geben ihm wirklich kein Geld mehr.
Duran sagt nämlich wieder zu den Eltern:
Ich brauche Geld.
Ich will die DVD kaufen.
Und ich muss tanken.

Da sagen die Eltern:
Duran, du musst arbeiten gehen.
Wir wollen das jetzt.
Wir geben dir noch einmal Geld. 
Damit kannst du dir Kleidung kaufen: 
Ein Hemd. 
Und eine Hose. 
Eine Jacke. 
Und Schuhe. 
Die Kleidung kannst du anziehen. 
Dann siehst du gut aus.
Dann gehst du in eine Firma.
Du fragst:
Wo ist der Chef?
Oder die Chefin?
Du sprichst mit dem Chef. 
Oder der Chefin.
Von der Firma.
Dann kannst du bestimmt in der Firma arbeiten. 
Dann verdienst du Geld. 

Duran denkt jetzt nichts mehr 

Er macht jetzt:
Was die Eltern wollen.

Die Eltern geben Duran das Geld. 
Für die Kleidung. 
Duran geht in ein Geschäft. 
Er kauft die Kleidung: 
Ein Hemd. 
Und eine Hose. 
Eine Jacke. 
Und Schuhe. 

Duran zieht die Kleidung an. 
Er geht in eine Firma.
In der Firma ist ein Chef.
Duran spricht mit dem Chef.  
Und der Chef stellt Duran in der Firma ein. 
Das heißt: 
Duran arbeitet jetzt in der Firma. 
Und er verdient viel Geld. 

Duran ist jetzt erwachsen.
Er kann alleine leben.
Das hat er jetzt gelernt.

Das ist das Ende von der Geschichte.