Patrick findet einen Ausweis

Das ist eine lange Liebes·geschichte.
In Leichter Sprache.
Die Liebes·geschichte geht so:

Patrick ist ein Mann.
Er ist 40 Jahre alt.
Er wohnt alleine.
In einem großen Haus.

Patrick ist nicht verheiratet.
Und er hat keine Kinder.

Patrick hat eine Firma.
Er arbeitet viel in der Firma.

Patrick sieht gut aus

Viele Frauen sagen das.
Sie sind gerne mit Patrick zusammen.
Patrick kann schnell eine Frau finden.
Aber er guckt sehr genau:
Was für eine Frau will er haben?
Man sagt:
Patrick ist wählerisch.
Er lässt viele Frauen ab·blitzen.
Das heißt:
Patrick will viele Frauen nicht haben.

Die Eltern von Patrick sagen:
Patrick heirate doch endlich eine Frau.
Aber Patrick will das nicht.
Er sagt:
Nein, ich heirate noch nicht.
Ich habe noch viel Zeit.

Patrick geht gerne einkaufen

Er hat ein Auto.
Er fährt mit dem Auto in die Stadt.
Dann stellt er das Auto in ein Park·haus.
Patrick parkt dann im Park·haus.
Er steigt dann aus dem Auto aus.

Im Park·haus ist ein Aufzug.
Patrick fährt mit dem Aufzug.
So kommt er aus dem Park·haus raus.
Dann geht er einkaufen.

Patrick fährt oft mit dem Aufzug.
Aber heute ist ein besonderer Tag.

Patrick findet nämlich einen Ausweis

Das war so:
Patrick fährt mit dem Aufzug.
Er guckt auf den Boden vom Aufzug.
Auf einmal sieht er einen Ausweis.
Patrick hebt den Ausweis auf.

Der Ausweis gehört einer Frau.
Patrick sieht nämlich:
Im Ausweis ist ein Foto.
Von einer Frau.

Vielleicht ist die Frau einkaufen gegangen.
Und sie hat den Ausweis verloren.
Patrick weiß:
Die Frau braucht den Ausweis bestimmt.

Patrick denkt:
Ich bringe den Ausweis zur Polizei.
Die Frau kann dann zur Polizei gehen.
Und den Ausweis abholen.
Dann hat die Frau den Ausweis wieder.
Aber jetzt habe ich keine Zeit.
Es ist schon spät.
Ich muss einkaufen gehen.
Sonst sind die Geschäfte zu.
Dann kann ich nicht mehr einkaufen.
Ich bringe den Ausweis morgen zur Polizei.

Patrick geht also einkaufen.
Und er nimmt den Ausweis mit nach Hause.

Jetzt ist es Abend

Patrick ist zu Hause.
Er guckt Fernseher.
Und er trinkt ein Glas Wein.
Auf einmal denkt er an den Ausweis.

Patrick guckt sich den Ausweis noch mal an.
Im Ausweis ist das Foto von der Frau.
Patrick gefällt das Foto gut.
Die Frau hat lange braune Haare.
Und Locken.

Auf dem Ausweis steht:
Die Frau heißt Franka.
Sie ist 35 Jahre alt.
Sie hat braune Augen.
Sie ist 1 Meter 70 groß.
Und sie wohnt in dieser Stadt.

Patrick hat eine Idee.
Er bringt den Ausweis nicht zur Polizei.
Er bringt den Ausweis zu der Frau.
Auf dem Ausweis steht nämlich:
Wo wohnt die Frau genau?

Patrick fährt mit dem Auto zu der Frau

Er klingelt bei der Frau.
Zu Hause.
An der Tür.
Die Frau macht die Tür auf.

Patrick sagt zu der Frau:
Hallo, ich habe Ihren Ausweis gefunden.
Sie haben den Ausweis verloren.
Im Park·haus.
Im Aufzug drin.

Aber die Frau sagt nichts.
Sie guckt Patrick nur an.
Sie sieht den Ausweis.
Und sie bewegt die Hände.

Patrick merkt:
Die Frau spricht mit den Händen.

Patrick bekommt einen Schreck.
Er merkt:
Die Frau kann mit dem Mund nicht sprechen.
Und sie kann mit den Ohren nicht hören.

Patrick gibt der Frau den Ausweis.
Dann geht er schnell weg.
Er fährt mit dem Auto wieder nach Hause.

Aber dann ist es Nacht

Patrick liegt im Bett.
Er schläft.
Und er träumt von der Frau.
Die Frau gefällt ihm.
Patrick denkt an die Frau.
Er will die Frau wieder·sehen.
Er will noch mal zu der Frau hinfahren.

Aber Patrick kann nicht einfach hinfahren.
Er kennt die Frau doch gar nicht.
Was soll Patrick zu der Frau sagen?
Wenn er wieder bei der Frau klingelt?
Das ist ganz schön schwer.
Patrick fällt nichts ein.

Dann auf einmal:
Nach ein paar Tagen.

Patrick sieht die Frau wieder

Das war so:
Patrick ist mit dem Auto bei der Tankstelle.
Er will tanken.
Das Auto braucht Benzin.

Die Frau hat auch ein Auto.
Sie ist auch bei der Tankstelle.
Die Frau will prüfen:
Ist in den Reifen vom Auto genug Luft drin?
Die Frau denkt nämlich:
In den Reifen ist zu wenig Luft drin.

An der Tankstelle gibt es ein Gerät.
Damit kann die Frau die Reifen prüfen.

Die Frau will jetzt die Reifen prüfen

Sie will das Gerät holen.
Aber auf einmal kommt Patrick.
Denn Patrick hat eine Idee.
Er hilft der Frau.
Patrick kann prüfen:
Ist in den Reifen genug Luft drin?

Patrick sagt zu der Frau:
Moment, ich helfe Ihnen.
Ich kann die Reifen prüfen.

Die Frau guckt Patrick an.
Sie kennt Patrick noch.
Sie weiß:
Patrick hat ihr den Ausweis nach Hause gebracht.
Aber die Frau versteht nicht:
Was sagt Patrick jetzt?
Denn die Frau kann mit den Ohren nicht hören.

Die Frau spricht jetzt wieder mit den Händen.
Und das versteht Patrick nicht.

Die Frau versteht nicht:
Was sagt Patrik mit dem Mund?
Und Patrik versteht nicht:
Was sagt die Frau mit den Händen?

Patrik holt jetzt einfach das Gerät.
Er prüft die Reifen. 
Jetzt merkt die Frau:
Patrik will helfen.  

Patrick ist jetzt fertig

Er hat die Reifen geprüft.
Er bringt das Gerät wieder weg.
Jetzt spricht die Frau wieder mit den Händen.
Dann steigt sie in das Auto ein.
Und fährt weg.

Patrick denkt:
Die Frau sagt mit den Händen Danke.

Und Patrick denkt:
Die Frau kann nicht sprechen.
Und nicht hören.
Aber sie hat ein Auto.
Und sie kann gut Auto fahren.

Patrick muss jetzt arbeiten

Er fährt mit dem Auto in seine Firma.
Aber Patrick arbeitet heute sehr schlecht.
Er kann sich nicht konzentrieren.
Er denkt nämlich immer an die Frau.
Da merkt Patrick:
Er hat sich in die Frau verliebt.

Patrick weiß:
Die Frau heißt Franka.
Das steht auf ihrem Ausweis.
Patrick hat sich in Franka verliebt.

Aber das kann doch nicht sein.
Patrick verliebt sich nicht so schnell.
Patrick will viele Frauen nicht haben.
Aber diese Frau ist anders.
Franka ist anders.

Patrick merkt:
Er will Franka haben.
Aber dann denkt er:
Franka kann mit dem Mund nicht sprechen.
Und sie kann mit den Ohren nicht hören.
Dann gibt es bestimmt viele Probleme.

Patrick will Franka vergessen.
Aber das klappt nicht.
Patrick denkt jede Stunde an Franka.

Patrick denkt:
Ich fahre doch noch einmal zu Franka.
Nach Hause.
Aber wie kann ich mit Franka sprechen?
Und was sage ich zu Franka?

Dann hat Patrick eine Idee

Patrick schreibt einen Brief.
Er gibt Franka den Brief.
Franka kann den Brief bestimmt lesen.
Vielleicht freut sich Franka:
Wenn sie den Brief bekommt.

Patrick schreibt also einen Brief.
Einen Liebes·brief.
In dem Liebes·brief steht:
Ich mag Sie sehr gerne.
Ich habe mich in Sie verliebt.
Ich möchte Sie gerne kennen·lernen.
Liebe Grüße Patrick.

Und Patrick hat noch eine Idee.
Patrick kauft Blumen.
Er schenkt Franka die Blumen.
Vielleicht freut sich Franka:
Wenn sie die Blumen bekommt.
Dann merkt Franka auch:
Patrick mag Franka.
Er hat sich in Franka verliebt.
Er will sie gerne kennen·lernen.

Patrick fährt also jetzt zu Franka

Er klingelt bei Franka.
An der Tür.
Frana macht die Tür auf.
Patrick gibt Franka den Liebes·brief.
Und die Blumen.

Franka liest den Liebes·brief.
Dann holt sie einen Stift.
Und einen Zettel.
Sie schreibt etwas auf den Zettel.
Patrick ist sehr aufgeregt.
Er zittert.
Denn er ist auch ein bis·schen schüchtern.

Franka gibt Patrick den Zettel.
Patrick liest:
Was hat Franka geschrieben?

Auf dem Zettel steht:
Danke für den Liebes·brief.
Das ist sehr nett.
Und Danke für die Blumen.
Das ist auch sehr nett.
Aber ich möchte Sie nicht kennen·lernen.
Denn Sie sind anders wie ich.

Dann spricht Franka noch kurz mit den Händen.
Und sie macht die Tür zu.
Patrick steht draußen vor der Tür.

Franka will Patrick nicht kennen·lernen.
Man sagt:
Sie lässt ihn ab·blitzen.
Patrick geht schnell weg.
Er schämt sich jetzt ein bis·schen.

Franka will Patrick nicht kennen·lernen

Franka kennt nämlich andere Menschen.
Sie hat 2 Freund·innen.
Und sie hat eine Familie.
Einen Vater.
Eine Mutter.
Einen Bruder.
Und eine Schwester.
Diese Menschen können nicht sprechen.
Und nicht hören.
Wie Franka.

Man sagt:
Diese Menschen sind gehörlos.
Oder taub·stumm.

Franka mag diese Menschen gerne.
Sie fühlt sich mit diesen Menschen wohl.

Und Franka hat viele Hobbys.
Sie geht gerne Schwimmen.
Sie kocht gerne.
Sie malt gerne.
Sie geht gerne in ein Restaurant.
Und sie geht gerne spazieren.

Und Franka arbeitet jeden Tag.
Sie macht Internet·seiten.
Franka hat also immer viel zu tun.
Sie braucht Patrick nicht.
Aber Patrick gibt nicht auf.
Er will Franka unbedingt kennen·lernen.
Und mit ihr zusammen sein.

Patrick liest viele Dinge im Internet

Er will heraus·finden:
Was brauchen gehörlose Menschen.
Damit sie glücklich sind?
Das heißt:
Patrick will heraus·finden:
Was braucht Franka?
Damit sie glücklich ist.

Dann hat Patrick eine Idee.
Er liest im Internet.
Es gibt eine Sprache.
Für gehörlose Menschen.
Die Sprache heißt:
Gebärden·sprache.

Patrick will die Gebärden·sprache lernen.
Also Patrick will lernen:
Wie spricht man mit den Händen?
So wie Franka.
Vielleicht will Franka ihn dann kennen·lernen.
Dann ist Franka bestimmt glücklich.
Dann kann Patrick mit Franka sprechen.
Und Franka kann auch mit Patrick sprechen.
Dann ist alles sehr einfach.
Patrick will die Gebärden·sprache lernen.
Er will Franka über·raschen.

Patrick lernt jetzt die Gebärden·sprache

Er macht einen Kurs.
Das heißt:
Patrick geht in eine Schule.
Der Kurs ist in einer Schule.

Heute ist Patrick das erste Mal in dem Kurs.
Patrick ist aufgeregt.
Hoffentlich lernt er die Gebärden·sprache schnell.
Er will Franka bald kennen·lernen.
Patrick strengt sich an.
Die Gebärden·sprache ist ganz schön schwer.

Ein Lehrer macht den Kurs.
Patrick sagt zu dem Lehrer:
Wie schnell lerne ich die Gebärden·sprache?

Aber das weiß der Lehrer nicht.
Der Lehrer sagt:
Sie müssen viel üben.
Am besten:
Sie üben jeden Tag.
Viele Wochen lang.
Dann lernen Sie die Gebärden·sprache schnell.

Auf einmal:

Patrick sieht Franka im Restaurant

Das war so:
Patrick kennt 2 Männer.
Die 2 Männer sind die Freunde von Patrick.
Patrick geht mit den Freunden in ein Restaurant.
Patrick und die Freunde bestellen Essen.
Und Trinken.
In dem Restaurant.

Im Restaurant ist eine Tür.
Auf einmal geht die Tür auf.
Franka kommt mit 2 Frauen ins Restaurant.
Die 2 Frauen sind die Freund·innen von Franka.
Franka und die Freund·innen setzen sich.
An einen Tisch.

Patrick ist aufgeregt.
Die Freunde von Patrick merken das.
Aber die Freunde wissen nicht:
Warum ist Patrick aufgeregt?

Franka und die Freund·innen bestellen Essen.
Und Trinken.
Dann sprechen sie zusammen.
Sie sprechen alle mit den Händen.
Und sie bewegen sich dabei.

Patrick guckt immer zu Franka

Die Freunde von Patrick merken das.
Auf einmal sagen die Freunde böse Worte.
Ein Freund sagt:
Guckt mal die 3 Frauen:
Sie können gar nicht sprechen.
Warum gehen sie ins Restaurant?
Franka und die Freund·innen sind die 3 Frauen.

Und der andere Freund sagt:
Ja, die 3 Frauen sind behindert.
Das sieht echt komisch aus.
Wie sie mit den Händen sprechen.
Und sich bewegen.

Da sagt Patrick:
Seid still.
Das geht euch nichts an.
Ich will das nicht hören.

Patrick will die 3 Frauen beschützen

Er will Franka und den Freund·innen helfen.
Die Freunde von Patrick merken das.
Die Freunde sagen:
Warum willst du die 3 Frauen beschützen.
Die sind doch alle behindert.

Jetzt wird Patrick richtig böse.
Er sagt zu den Freunden:
Seid still.
Sonst bin ich nicht mehr euer Freund.

Jetzt lachen die Freunde.
Sie sagen aus Spaß:
Vielleicht steht Patrick jetzt auf behinderte Frauen.

Da reicht es Patrick.
Er bezahlt sein Essen und Trinken.
Und er geht schnell weg.

Aber Franka und die Freund·innen merken:
Etwas stimmt nicht.
Weil Patrick so schnell bezahlt.
Und weg geht.
Und weil Patrick sehr böse guckt.
Und weil die Freunde am Tisch sitzen bleiben.
Und lachen.
Franka und die Freund·innen hören die Freunde nicht lachen.
Aber sie sehen es ganz genau.

Franka und die Freund·innen merken:
Patrick streitet sich mit seinen Freunden.
Die Freunde lachen über Franka.
Und über die Freund·innen.
Und Patrick will das nicht.

Franka hat den Freund·innen nämlich erzählt:
Patrick will Franka gerne kennen·lernen.
Er ist in Franka verliebt.
Aber Franka will Patrick nicht kennen·lernen.
Weil Patrick mit dem Mund sprechen kann.
Und mit den Ohren hören kann.
Und Franka kann das nicht.
Patrick ist anders wie Franka.
Das klappt nicht.

Aber jetzt sagen die Freund·innen:
Patrick ist doch ein netter Mann.
Er beschützt dich sogar.
Vor seinen Freunden.
Du kannst ihn doch kennen·lernen.

Franka denkt:
Ja, das stimmt,
Patrick ist ein netter Mann.
Und ich denke oft an ihn.
Ich glaube:
Ich bin auch in ihn verliebt.
Vielleicht will ich ihn doch kennen·lernen.

Ein paar Wochen später

Jetzt ist es Sommer.
Patrick macht immer noch den Kurs.
Er lernt immer noch die Gebärden·sprache.
Er übt jeden Tag.
Patrick denkt oft an Franka.
Und Franka denkt jetzt auch oft an Patrick.

Patrick arbeitet immer noch viel.
In seiner Firma.
Aber einmal in der Woche hat Patrick frei.
Da arbeitet er nicht.
Da macht er:
Was er will.
Und heute will Patrick schwimmen gehen.
Er geht ins Schwimmbad.

Patrick ist im Schwimmbad

Er hat eine Decke dabei.
Im Schwimmbad ist eine Wiese.
Patrick legt die Decke auf die Wiese.
Und dann legt er sich auf die Decke drauf.

Patrick liegt in der Sonne.
Er hat beide Augen zu.
Er denkt wieder an Franka.
Vielleicht kann er Franka bald wieder·sehen.
Er kann jetzt sehr gut die Gebärden·sprache.
Dann kann er mit Franka richtig sprechen.
Patrick freut sich schon.
Aber Patrick will lieber noch warten.
Er will sich nicht blamieren.

Auf einmal geht die Sonne weg

Patrick macht die Augen auf.
Da sieht er eine Frau.
Die Frau steht genau vor der Sonne.
Deshalb ist die Sonne weg.
Und Patrick liegt jetzt im Schatten.
Der Körper von der Frau macht einen Schatten.
Aber die Frau ist doch Franka.

Franka ist nämlich auch im Schwimmbad.
Sie geht sehr gerne schwimmen.
Und heute hat sie auch frei.

Patrick liegt auf der Decke.
Im Schwimmbad.
Und Franka ist vorbei·gelaufen.
Da hat sie Patrick gesehen.
Franka hat Patrick gleich erkannt.
Deshalb ist sie stehen geblieben.

Patrick setzt sich jetzt auf die Decke.
Und Franka spricht wieder mit den Händen.
Aber sie denkt:
Es ist schade,
Patrick versteht mich sowieso nicht.

Aber Patrick versteht jetzt:
Was sagt Franka?
Franka sagt mit den Händen:
Hallo, wie geht es Ihnen?

Patrick ist sehr aufgeregt.
Er spricht jetzt die Gebärden·sprache.
Er spricht jetzt auch mit den Händen.
Patrick sagt mit den Händen:
Hallo, mir geht es gut.
Und wie geht es Ihnen?

Jetzt ist Franka sehr aufgeregt.
Damit hat sie gar nicht gerechnet.
Franka denkt:
Auf einmal verstehe ich:
Was sagt Patrick?
Wie hat er die Gebärden·sprache gelernt?

Franka fragt ihn das jetzt.
Franka fragt mit den Händen:
Wie haben Sie die Gebärden·sprache gelernt?

Da sagt Patrick mit den Händen:
Ich habe einen Kurs gemacht.
In einer Schule.

Franka fragt mit den Händen:
Warum haben Sie den Kurs gemacht?

Da sagt Patrick mit den Händen.
Weil ich Sie kennen·lernen will.

Jetzt wird Franka ganz rot im Gesicht

Sie ist sehr nervös.
Franka sagt mit den Händen:
Sie haben für mich die Gebärden·sprache gelernt?
Das hat noch kein Mensch für mich gemacht.

Franka freut sich so sehr.
Patrick ist so lieb.
Und Franka sagt jetzt mit den Händen:
Wollen wir jetzt Du zueinander sagen?
Du weißt ja.
Ich heiße Franka.
Das steht auf meinem Ausweis.
Und du heißt Patrick.
Das steht in deinem Liebes·brief.
Ich will dich jetzt nämlich sehr gerne kennen·lernen.
Ich möchte mit dir immer zusammen sein.
Ich habe mich sehr in dich verliebt.

Das ist das Ende von der Geschichte.