Ria kommt auf die Welt

Teil 1 von der Geschichte:
Ria ist ein besonderes Kind

Diese Geschichte ist in Leichter Sprache.
So fängt die Geschichte an:

Es war vor langer Zeit:
Eine Frau bekommt ein Kind. 
Das Kind ist ein Baby. 
Das Kind ist ein Mädchen.
Das Kind heißt: Ria. 
Ria ist ein besonderes Kind.
Die Frau ist jetzt die Mama von Ria.

Ria kommt zu früh auf die Welt 

Ria wächst im Bauch von Mama. 
Dann muss Mama ins Kranken·haus.
Ria kommt aus dem Bauch von Mama raus.
Aber Ria kommt 14 Tage zu früh
aus dem Bauch von Mama raus. 
Deshalb muss Ria im Kranken·haus bleiben. 
Und Mama geht alleine nach Hause. 

Ria muss im Kranken·haus bleiben

Ria muss in einen Kasten aus Glas. 
In dem Kasten ist es warm.
Damit Ria nicht friert. 
Der Kasten ist wie ein warmes Bett.
Ria muss 14 Tage in dem Kasten drin bleiben.
Man sagt: 
Der Kasten ist ein Wärme·bett. 

Ria bleibt also im Kranken·haus.
Im Wärme·bett.

Ria bekommt im Kranken·haus Milch

Im Kranken·haus arbeiten Frauen.
Die Frauen sind Kranken·schwestern.
Das ist ein Beruf.
Die Frauen kümmern sich um Ria.
Zum Beispiel:
Die Frauen geben Ria Milch.
Zum Trinken.
Die Milch ist in einer Flasche drin.
Und die Flasche hat einen Schnuller.
Im Schnuller ist ein Loch.
Ria kann die Milch gut trinken. 
Ria trinkt gerne aus der Flasche.
Mit dem Schnuller.
Ria gewöhnt sich sehr an die Flasche.
Mit dem Schnuller. 

Ria darf zu Mama nach Hause 

Ria ist 14 Tage alt: 
Ria wohnt jetzt bei Mama. 
Ria und Mama wohnen alleine. 
Ria hat auch einen Papa. 
Aber Mama und Papa sind getrennt.

Mama hat auch Milch

Mama hat 2 Brüste.
In den Brüsten ist Milch drin.
Ria kann die Milch trinken.
Die Milch ist für Ria gut.
Aber Ria mag die Milch nicht
Ria trinkt die Milch nur aus der Flasche. 
Mit dem Schnuller. 
Wie im Kranken·haus.

Ria war 14 Tage im Kranken·haus. 
Das war lange.
Ria hat aus einer Flasche getrunken. 
Mit einem Schnuller.
Ria hat sich sehr daran gewöhnt. 
Das heißt: 
Ria will bei Mama an der Brust nicht trinken. 
Ria schreit dann immer laut. 
Und Ria trinkt nicht
Deshalb:
Mama gibt Ria weiter die Flasche. 
Mit dem Schnuller.
Damit Ria genug Milch trinkt.
Und gesund bleibt.

Mama kümmert sich um Ria

Ria ist viel wach. 
Am Tag.
Und in der Nacht. 
Mama guckt viel nach Ria. 
Das ist anstrengend. 

Mama gibt Ria die Milch.
Aus der Flasche.
Mit dem Schnuller.
Ria trinkt die Milch sehr langsam. 
Das dauert immer sehr lange.

Mama badet Ria
in einer kleinen Bade·wanne.
Mama zieht Ria eine neue Windel an. 
Und neue Kleidung.

Aber dann:
Ria ist 3 Monate alt. 
Jetzt schläft Ria lange.
Mama kann sich ausruhen. 
Und auch lange schlafen.

Ria will keinen Schnuller mehr 

Ria ist 3 Monate alt: 
Ria hat noch einen anderen Schnuller. 
Dieser Schnuller ist nicht an einer Flasche dran.
Ria hat den Schnuller im Mund.
Damit Ria gut schlafen kann.

Aber auf einmal:
Ria will den Schnuller nicht mehr. 
Ria schläft jetzt ohne Schnuller.

Ria schreit nicht

Ria ist ein Baby.
Ria kann nicht sprechen.
Ria hat Hunger. 
Ria will Milch trinken. 
Aber trotzdem schreit Ria nicht.
Denn Ria weiß genau: 
Ria braucht nicht schreien.
Mama bringt die Milch auch so. 

Ria will nicht auf dem Bauch liegen

Ria ist 3 Monate alt: 
Mama geht mit Ria in eine Gruppe. 
In der Gruppe sind viele Mamas.
Und viele Babys.

Mama legt Ria auf eine Matratze. 
Ria liegt auf dem Rücken. 

Auf der Matratze sind Spiel·sachen.
Mama will Ria auf den Bauch legen. 
Damit Ria die Spiel·sachen nehmen kann.
Aber Ria weint.
Denn Ria will nicht auf dem Bauch liegen. 
Und Ria will die Spiel·sachen nicht nehmen. 

Mama hat eine Freundin 

Die Freundin wohnt in der Stadt. 
Mama und Ria besuchen die Freundin. 
Die Freundin hat auch ein Baby. 
Das Baby ist so alt wie Ria.

Die Freundin legt eine Decke auf den Boden.
Ria und das Baby liegen auf der Decke. 
Auf der Decke sind Spiel·sachen. 

Das Baby von der Freundin liegt auf dem Bauch. 
Das Baby will die Spiel·sachen nehmen. 
Und Ria liegt wieder auf dem Rücken. 

Mama will Ria auf den Bauch legen. 
Damit Ria die Spiel·sachen nehmen kann.
Aber Ria will nicht auf dem Bauch liegen.
Und Ria will die Spiel·sachen nicht nehmen.
Ria weint wieder. 

Ria liegt auf dem Bauch:
Dann weint Ria.
Dann geht es Ria schlecht.

Ria liegt auf dem Rücken:
Dann lacht Ria.
Dann geht es Ria gut. 

Ria will immer auf dem Rücken liegen. 
Die Freundin von Mama sagt: 
Mama soll Ria trotzdem auf den Bauch legen.
Dann gewöhnt sich Ria daran. 
Aber Mama merkt:
Das klappt nicht.

Mama merkt:
Ria ist ein besonderes Kind. 
Ria ist anders als andere Kinder.


Die Geschichte geht weiter

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