Ria hat bestimmt Autismus

Teil 3 von der Geschichte:
Ria ist ein besonderes Kind

Diese Geschichte ist in Leichter Sprache.
So geht die Geschichte weiter: 

Ria ist 3 Jahre alt:
Mama guckt Fernseher. 
Im Fernseher ist ein Mann. 
Der Mann kann nicht sprechen. 
Der Mann macht Geräusche. 
Der Mann schreibt mit einem Computer. 
So kann der Mann mit anderen Menschen sprechen. 

Im Fernsehen ist noch ein anderer Mann. 
Der andere Mann sagt: 
Der Mann mit dem Computer hat Autismus. 

Mama denkt: 
Der Mann mit dem Computer ist wie Ria.
Ria kann auch nicht sprechen.
Vielleicht hat Ria auch Autismus. 
Und dann denkt Mama nichts mehr. 
Mama weiß nämlich nicht:
Was ist Autismus genau? 

Aber dann geht Mama mit Ria zum Arzt 

Und der Arzt denkt auch: 
Vielleicht hat Ria Autismus?

Der Arzt sagt:
Mama soll mit Ria zu einem Therapie·platz fahren.
Dort arbeiten Menschen. 
Die Menschen können untersuchen: 
Hat Ria wirklich Autismus?

Die Menschen sind Männer und Frauen.
Die Menschen sind Psychologen. 
Das spricht man so: Psü-cho-logen.
Das ist ein Beruf. 
So ähnlich wie Arzt.

Mama und Ria fahren zu dem Therapie·platz

Ria ist 3 Jahre alt:
Mama und Ria haben einen Termin. 
Mama und Ria fahren mit dem Zug 
zu dem Therapie·platz. 

Mama hat viele Papiere dabei. 
In den Papieren steht viel drin. 
Mama hat viel aufgeschrieben.

Das steht alles in den Papieren drin:

Ria ist bei Mama im Bauch gewachsen.
Und Ria ist bei Mama aus dem Bauch raus·gekommen. 
Hat alles geklappt?
War alles gut?
Zum Beispiel:

  • War Mama gesund?
  • War Ria gesund?
  • Was hat Mama beobachtet?
  • Was haben die Ärzte beobachtet? 

Und in den Papieren steht: 
Ria hat eine große Familie.
Hat ein Mensch in der Familie Autismus?
Zum Beispiel:

  • Der Papa oder die Mama von Ria.
  • Der Opa oder die Oma von Ria.
  • Der Onkel oder die Tante von Ria.

Und in den Papieren steht noch:

  • Was kann Ria schon gut?  
  • Wie lange kann Ria etwas schon gut?
  • Was kann Ria noch nicht?

Mama denkt: 
Ria kann schon einige Dinge gut. 
Ria hat bestimmt keinen Autismus. 

Aber Mama hat Ria sehr lieb. 
Deshalb will Mama untersuchen lassen: 
Hat Ria Autismus?
Oder nicht

Mama und Ria sind bei dem Therapie·platz

Mama spricht mit 2 Frauen. 
Die 2 Frauen sind Psychologen. 
Also so ähnlich wie ein Arzt.

Die 2 Frauen fragen viele Dinge. 
Und Mama erzählt viele Dinge. 
Ria ist die ganze Zeit dabei.
Mama denkt: 
Ria hat bestimmt keinen Autismus. 

Dann:
Mama und Ria warten in einem Zimmer. 
Und die 2 Frauen sprechen alleine zusammen. 
Dann kommen die 2 Frauen wieder ins Zimmer rein. 
Die 2 Frauen sagen zu Mama: 
Ria hat doch Autismus. 
Ria braucht eine Therapie. 
So kann Ria viele Dinge besser lernen. 
Mama soll Ria für die Therapie anmelden. 
Also eine Therapie beantragen.

Mama will die Therapie beantragen

Mama muss wieder viele Papiere ausfüllen 
Und Mama braucht auch viele Papiere vom Arzt. 
Dann kann Mama die Therapie beantragen. 
Die Therapie kostet nämlich viel Geld. 
Und Mama kann die Therapie nicht bezahlen. 

Mama muss die Papiere zu einem Amt bringen. 
Und auch zu der Kranken·kasse. 
Das Amt oder die Kranken·kasse bezahlen die Therapie.

Und die 2 Frauen vom Therapie·platz sagen noch:
Es gibt eine Liste. 
Wir schreiben den Namen von Ria in die Liste. 
Denn Ria muss lange warten.
Im Moment ist kein Patz frei.
Denn viele Menschen haben Autismus. 
Diese Menschen machen auch eine Therapie. 
Und wenn ein Platz frei ist:
Dann kann Ria die Therapie machen. 

Es dauert also lange: 
Dann ist die Therapie beantragt. 
Und es dauert lange: 
Dann kann Ria die Therapie machen. 
Die 2 Frauen sagen:
Es dauert bestimmt 1 Jahr. 
Oder länger.

Niemand will die Therapie bezahlen

Mama hat die Therapie beantragt.
Und alle Papiere abgegeben.
Aber die Kranken·kasse will die Therapie nicht bezahlen. 
Die Kranken·kasse sagt: 
Das ist nicht unsere Aufgabe. 
Und das Amt will die Therapie auch nicht bezahlen.
Deshalb schreibt Mama jetzt noch mal einen Brief
an das Amt.
Mama widerspricht dem Amt. 
Mama schreibt dem Amt:
Die Therapie ist wichtig.
Ria braucht die Therapie unbedingt. 
Damit Ria viele Dinge lernen kann. 

Das Amt hat die Therapie dann doch bezahlt.

Der Namen von Ria steht lange in der Liste

Mama und Ria warten lange auf die Therapie.
Aber dann ist ein Platz frei.
Und Ria kann die Therapie machen. 

Ria macht die Therapie 
1 Mal in der Woche. 
Und Ria macht nach langer Zeit eine Pause. 
Dann macht Ria die Therapie weiter. 

Ria spielt in der Therapie.
Dabei lernt Ria viel. 

Ria ist 6 Jahre alt. 
Da fängt die Therapie an. 
Aber vorher passiert noch viel. 
Ria ist nämlich immer noch 3 Jahre alt.
Also es dauert noch lange:
Dann fängt die Therapie an.

Und so geht es weiter:
Ria macht erst mal eine andere Therapie.


Die Geschichte geht weiter

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