Ria kämpft mit 5 erwachsenen Menschen

Teil 30 von der Geschichte:
Ria ist ein besonderes Kind

Diese Geschichte ist in Leichter Sprache.
So geht die Geschichte weiter:

Ria ist 9 Jahre alt:
Ria ist in der Schule.
Und Mama ist zu Hause.

Bald sind Sommer·ferien

Mama muss noch viele Sachen machen.
Die Sommer·ferien dauern nämlich 6 Wochen.
Das ist sehr lange.
Ria ist dann die ganze Zeit bei Mama zu Hause.
Ria hat dann lange Zeit keine Schule.
Mama muss sich dann um Ria kümmern.
Dann kann Mama keine anderen Sachen machen.
Mama muss alle Sachen vorher machen.

Mama hat ein Handy

Das Handy klingelt:
Eine Lehrerin ruft bei Mama an.
Die Lehrerin sagt:
Ria macht Probleme.
Ria ist sehr zornig.
Mama soll in die Schule kommen. 
Und Ria abholen. 

Mama fährt mit dem Auto zur Schule

Mama fährt sehr schnell. 
Denn Mama will schnell bei Ria sein. 
Damit Ria weniger Probleme macht. 

Mama ist in der Schule

Mama sieht Ria:
Ria ist in der Schule.
In der Turn·halle. 
Ria liegt auf einer großen Matratze. 
Auf dem Boden.
5 erwachsene Menschen halten Ria fest. 
Damit Ria liegen bleibt.
Denn Ria ist sehr stark. 

Ria schreit sehr laut

Ria kämpft mit den 5 erwachsenen Menschen.
Ria wehrt sich. 
Denn Ria will von der Matratze aufstehen.
Alle schwitzen viel. 
Denn kämpfen ist sehr anstrengend. 

Die 5 erwachsenen Menschen sind:

  • 1 Helferin 
  • 2 Lehrerinnen
  • 2 Lehrer

Die Helferin betreut Ria in der Schule

Die Helferin arbeitet mit Ria in der Schule.
So kann Ria viele Dinge besser lernen.

Die Helferin hält Ria jetzt fest. 
Zusammen mit den 2 Lehrerinnen.
Und zusammen mit den 2 Lehrern.
Das sind 5 erwachsene Menschen.

Die Helferin hat Ria schon mal fest·gehalten. 
Und zwar ganz alleine.
Das war bei Mama und Ria zu Hause. 
Im Bad.
Da war Ria auch sehr zornig. 
Und jetzt gibt es wieder Probleme. 

Warum ist Ria zornig?

Mama fragt die Helferin: 
Was ist passiert?
Warum ist Ria zornig? 

Die Helferin sagt: 
Das wissen wir nicht.

Mama denkt: 

  • Vielleicht will Ria etwas haben?
    Aber Ria bekommt es nicht.
    Deshalb ist Ria zornig.
  • Vielleicht will Ria etwas machen. 
    Aber es ist verboten? 
    Deshalb ist Ria zornig. 
  • Oder vielleicht muss Ria etwas machen. 
    Und Ria will es nicht machen? 
    Deshalb ist Ria zornig. 

Und Mama denkt noch: 

  • Die 5 erwachsenen Menschen sollen Ria loslassen. 
    Dann macht Ria vielleicht ihr T-Shirt kaputt. 
    Aber dann beruhigt sich Ria viel schneller. 

Mama sagt das den 5 erwachsenen Menschen.
Aber die 5 erwachsenen Menschen halten Ria trotzdem fest. 
Die 5 erwachsenen Menschen haben nämlich Angst.
Die 5 erwachsenen Menschen denken nämlich:
Vielleicht macht Ria noch andere Sachen kaputt?

Mama ist traurig

Mama kann Ria nicht helfen.
Das ist für Mama sehr schlimm.
Mama sagt immer wieder:
Die 5 erwachsenen Menschen sollen Ria loslassen.
Aber das machen die 5 erwachsenen Menschen nicht.

Ria kämpft noch lange mit den 5 erwachsenen Menschen.
Denn Ria ist sehr stark.
Dann beruhigt sich Ria wieder.
Und Mama fährt mit Ria nach Hause. 

Am nächsten Tag 

Ria ist wieder in der Schule:
Und Mama muss auch wieder in die Schule kommen.
Denn die Rektorin will mit Mama sprechen.
Die Rektorin ist die Chefin von der Schule.

Mama ist wieder in der Schule

Die Rektorin sagt:

  • Die Helferin will Ria nicht mehr betreuen.
    Die Helferin will mit Ria nicht mehr arbeiten.
    Denn Ria macht viele Probleme. 
    Ria ist sehr oft zornig. 
    Das ist der Helferin zu anstrengend. 

Die Rektorin sagt:

  • Bald sind Sommer·ferien. 
    Die Sommer·ferien fangen in 2 Wochen an.
    Ria ist dann 6 Wochen bei Mama zu Hause. 
    Die Sommer·ferien dauern 6 Wochen. 
    Aber Ria soll schon heute Sommer·ferien bekommen. 
    So hat Ria 8 Wochen Sommer·ferien. 
    So dauern die Sommer·ferien 2 Wochen länger. 

Und die Rektorin sagt noch:

  • Die 8 Wochen Sommer·ferien sind vorbei:
    Dann kann Ria wieder in die Schule gehen.
    Dann fängt ein neues Schul·jahr an.
    Dann bekommt Ria eine neue Helferin. 
    Die Schule sucht jetzt eine neue Helferin. 

Das alles heißt für Mama:

Mama ist heute in der Schule.
Denn Mama spricht mit der Rektorin.
Und Ria ist auch in der Schule.
Aber Ria hat heute Sommer·ferien bekommen. 
Mama muss Ria also mit nach Hause nehmen.
Mama muss sich schon heute um Ria kümmern.
Jetzt kann Mama keine anderen Sachen mehr machen. 


Die Geschichte geht weiter

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